top of page

Lauf gegen Wegwerfmatratzen – Der ecomade Zero Waste Run

vor 20 Stunden
2 Min. Lesezeit


  • 112 Kilometer, 1'742 Höhenmeter und über 852 eingesammelte Abfallstücke.


  • Der ecomade Zero Waste Run: Ein Laufabenteuer als Mission gegen Abfall und Wegwerfmatratzen.


  • Die Schweizer Lieferkette der ecomade Matratzen wurde vom Abfall befreit.




Gegen Wegwerfmatratzen und Littering

Die Schweiz verbraucht enorm viele Ressourcen – unter anderem auch durch Wegwerfmatratzen – und jährlich werden hierzulande schätzungsweise 840 Millionen Abfallstücke achtlos weggeworfen. Littering belastet die Umwelt, gefährdet Tiere und führt zur Mikroplastik.


Wir wollten auf diese Probleme aufmerksam machen und zeigen, dass Nachhaltigkeit beim eigenen Handeln beginnt. Also haben wir uns gefragt: Wie viel Abfall können wir entlang der Schweizer Lieferkette von den ecomade Matratzen aufsammeln? Das wollte Joel Hügli, Produktdesigner und Gründer von ecomade, herausfinden.


Zero Waste Run entlang der Matratzen-Lieferkette

Nach reichlich Ausdauertraining und erprobten Abfallsammeltechniken war es nach ein paar Monaten so weit. Mit Stirnlampe, Laufweste, Abfallsack und Greiffzange ausgerüstet startete der Zero Waste Run in den frühen Morgenstunden am Samstag, 12. September 2026.


Joel Hügli beim ecomade Zero Waste Run gegen Wegwerfmatratzen
Joel Hügli in der Vorbereitung für den Zero Waste Run

Vom Zugersee ging es im Dunkeln über den Sattelpass und durch das atemberaubende, nebelverhangene Hochmoor Rothenthurm. Nach rund 30 Kilometern war der erste Abfallsack mit über 300 Stücken gefüllt und musste geleert und bestmöglich recycelt werden.


Grosses Tief nach 60 Kilometern

In Pfäffikon angekommen führte die Strecke um den Obersee und weiter Richtung Rapperswil. Nach rund 60 Kilometern kam das erste grosse Tief: müde Beine, nachlassende Kräfte und noch viele Kilometer vor sich.


Abfall aufsammeln beim Zero Waste Run
Papiertaschentücher sehen unschön aus in der Natur

Ein erfrischendes Wassereis und eine weitere Abfallentsorgung in Rapperswil-Jona sorgten für neue Motivation. Zu dem Zeitpunkt, waren es schon 664 eingesammelte Abfallstücke. Danach wartete der Aufstieg auf den Pfannenstiel. Hier war weniger Littering anzutreffen, aber dafür wurde der Anstieg zunehmend zur mentalen und körperlichen Herausforderung. Zeitweise ging es nur noch im Schritttempo vorwärts.


842 eingesammelte Abfallstücke

Jeder Kilometer musste erkämpft werden. Und jeder Stopp, um Abfall aufzuheben, kostete zusätzliche Energie. Trotzdem ging es weiter, bis Joel spät am Samstagabend den ecomade Showroom in Zürich erreichte. Endlich! Nach 112 Kilometern, 1'742 Höhenmetern und 842 eingesammelten Abfallstücken war das Ziel endlich erreicht.


852 gesammelte Abfallstücke als Symbol gegen Wegwerfmatratzen
Genau 842 eingesammelte Abfallstücke

Übernachtung im Showroom als Belohnung

Die Belohnung bestand aus einer neapolitanischen Pizza, einer erfrischenden Dusche und einer erholsamen Nacht im ecomade Showroom. Nach fast 16 Stunden in Bewegung war ein Bett mit einer guten ecomade Matratze wohl selten so verdient.


Der ecomade Zero Waste Run war ein Herzensprojekt, ein Abenteuer und eine sportliche Herausforderung mit einer Mission. Die Reaktionen zeigten, dass die Aktion Menschen zum Nachdenken anregte und zum Nachahmen inspirierte.


Abfallfreie Lieferkette der ecomade Matratzen während Zero Waste Run
Mystische Morgenstimmung im Hochmoor Rothenthurm

Kreislaufwirtschaft beginnt im Alltag

Natürlich muss niemand 112 Kilometer laufen, um etwas zu bewirken. Einfach beim nächsten Spaziergang oder Lauf ein paar Abfallstücke einsammeln. Und auch beim Konsum können wir ansetzen: Kaufentscheid reflektieren, Produkte reparieren und länger nutzen und recyceln.


Mit unsere kreislauffähigen Matratzen verbinden Schlafkomfort mit dem Anspruch, Ressourcen möglichst lange zu nutzen und Abfall zu vermeiden. Auch wir sind in vielerlei Hinsicht nicht perfekt, aber wir geben unser Bestes.


Dankeschön!

Ein grosses Merci an alle Unterstützerinnen und Unterstützer sowie an European Trails, die die Aktion im Rahmen unseres 1% for the Planet Engagements begleitet und supervisiert haben.

Kommentare


Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Bitte den Website-Eigentümer für weitere Infos kontaktieren.
bottom of page